16. April 2026
Förderung für E-Busse: Welche Förderprogramme bieten die Bundesländer im Jahr 2026?
Die Finanzierung der Mobilitätswende im ÖPNV steht im Frühjahr 2026 an einem entscheidenden Wendepunkt. Nachdem die vergangenen Bundesförderprogramme aufgrund der enormen Nachfrage massiv überzeichnet waren und nicht einmal die Hälfte der Anträge bewilligt werden konnten, rücken die Förderprogramme der Bundesländer wieder verstärkt in den Fokus der Verkehrsunternehmen. Da auf Bundesebene sowohl die konkreten Rahmenbedingungen als auch der genaue Zeitpunkt der neuen Richtlinie noch nicht bekannt sind, bieten die landesspezifischen Angebote aktuell die wichtigste Grundlage für Planungssicherheit bei der Beschaffung emissionsfreier Flotten. mehr ›
Der Wasserstoffpreis unterscheidet sich in verschiedenen Märkten vor allem aus drei Gründen: der Abnahmemenge, der benötigten Qualität bzw. Reinheit des Wasserstoffs und des Druckniveaus bzw. des Aggregatzustandes (siehe Tabelle oben). Einige Anwendungen erfordern hohen Druck, andere hochreinen Wasserstoff, dessen Aufbereitung teurer ist. Gleichzeitig können große industrielle Abnehmer durch große Abnahmemengen niedrigere Preise erzielen, während eine kleine Nachfrage hohe Preise nach sich zieht.
In den kommenden Jahren wird der Bedarf an Elektrobussen deutlich steigen. Wie jedes Jahr seit 2018 aktualisieren wir die Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) und geben einen Überblick über den aktuellen Stand und die Marktentwicklung für Elektrobusse in Deutschland (Aktualisierung der Frage des Monats vom 16. Februar 2025).
Mit dem Abschluss der kommunalen Wärmeplanung liegt für eine Kommune erstmals eine Planung für eine zukünftige treibhausgasneutrale Wärmeversorgung vor (siehe Frage des Monats November 2024: Kommunale Wärmeplanung: Was ist kommunale Wärmeplanung genau? - EMCEL). Die Planung zeigt Potenziale zur Wärmeerzeugung auf, teilt das Gebiet der Kommune in Wärmeversorgungsgebiete ein und macht verschiedene Zielszenarien sichtbar. Gleichzeitig ist sie kein detaillierter Umsetzungsplan. Die kommunale Wärmeplanung zeigt weitere Schritte auf. Diese konkreten Projekte müssen nach Abschluss weiter vorangetrieben werden. Eine Investitionspflicht für die Kommune entsteht nicht. Nach der Fertigstellung der kommunalen Wärmeplanung zeigt sich, ob Maßnahmen vorangetrieben werden oder ob sie ohne praktische Umsetzung bleibt.
Das Wasserstoff-Kernnetz bildet die zentrale Grundlage für eine zukünftige, bundesweite Versorgung mit klimaneutralem Wasserstoff. Nach Vorgaben der Bundesnetzagentur soll bis 2032 ein etwa 9.000 Kilometer langes Leitungsnetz entstehen, das vor allem durch die Umstellung bestehender Erdgasleitungen realisiert wird und durch gezielte Neubauten ergänzt wird. Ziel ist es, Erzeugungsstandorte, Speicher und Industriekunden miteinander zu verbinden und damit die Infrastruktur bereitzustellen, die für den Markthochlauf von Wasserstoff notwendig ist.
Die Frage nach dem optimalen Lkw-Antrieb lässt sich heute nicht mehr pauschal beantworten. Neben dem konventionellen Dieselmotor stehen inzwischen vier alternative Antriebstechnologien zur Verfügung. Sie verfolgen das Ziel, lokale und globale Emissionen zu vermeiden und somit einen Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung zu leisten. Jede dieser Technologien bietet spezifische Vorteile und Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Reichweite, Energieeffizienz, Betankungs- bzw. Ladezeiten, Wirtschaftlichkeit und Infrastrukturverfügbarkeit. Jedoch wird erwartet, dass durch den kontinuierlichen Ausbau der Lade- und Tankinfrastruktur diese Einschränkung in Zukunft zunehmend an Bedeutung verlieren wird.
Online-Messgeräte ermöglichen die schnelle und flexible Prüfung der Wasserstoffqualität – kontinuierlich und präzise. EMCEL misst dafür vor Ort und entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Qualität des Wasserstoffs und verarbeitet die Daten automatisch zu klaren Ergebnissen. So erhalten Sie Transparenz und Sicherheit über die Qualität Ihres Wasserstoffs.
Die frühzeitige Betrachtung von Lademanagement macht den Umstieg auf elektrische Busse und Nutzfahrzeuge planbar, wirtschaftlich und betriebssicher. Intelligente Lademanagementsysteme (LMS) sorgen dafür, dass Fahrzeuge rechtzeitig mit der benötigten Energie bereitstehen und die vorhandene Anschlussleistung sinnvoll genutzt wird. Wer Lademanagement früh mitdenkt, vermeidet Engpässe, spart Kosten und schafft eine skalierbare Basis für die Elektrifizierung.
Batteriegroßspeicher kommen zum Einsatz, um überschüssigen Strom zu speichern, der bei starkem Wind oder intensiver Sonneneinstrahlung entsteht, damit diese Energie nicht verloren geht. Mit dem fortschreitenden Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarenergie wird in Deutschland zunehmend grüner Strom erzeugt, oft mehr, als aktuell verbraucht wird.
Die Wasserstoffbeimischung, also die Beimischung von kleinen Mengen grünen Wasserstoffs in das Erdgasnetz bietet einen sehr praktikablen Weg, um den Übergang zu einer klimafreundlicheren Gasversorgung einzuleiten. Außerdem kann dieser Weg zum Beispiel für Stadtwerke wirtschaftlich sehr interessant sein.
Die Erfüllung der gesetzlichen Quoten des SaubFahrzeugBeschaffungs-Gesetzes (SaubFahrzeugBeschG) stellt viele Akteure im ÖPNV vor Herausforderungen, besonders bei sinkenden Fördermitteln. Dabei ist zu beachten, dass die Gruppe, der vom SaubFahrzeugBeschG betroffenen Akteure im ÖPNV sehr unterschiedlich ist. Entscheidend ist daher, sowohl die individuellen als auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen und eine eigene Umsetzungsstrategie zu entwickeln.
Die Digitalisierung der kommunalen Wärmeplanung spielt eine zentrale Rolle für eine effektive und strategische Umsetzung der Wärmewende. Ein entscheidender Baustein ist der Einsatz digitaler Zwillinge. Viele Kommunen stehen aktuell vor der Herausforderung, aus einer Vielzahl verfügbarer Lösungen den digitalen Zwilling auszuwählen, der sowohl zur Wärmeplanung als auch zur späteren Umsetzung optimal passt. Unterschiedliche Softwareprodukte verfolgen verschiedene technische Ansätze und Nutzungsschwerpunkte – eine fundierte Auswahl ist daher entscheidend.
Allgemein lässt sich sagen: Je dichter das Wasserstoff Tankstellennetz in einer Region ist, desto mehr Wasserstofffahrzeuge gibt es. Aktuell gibt es in Deutschland etwa 100 Wasserstofftankstellen.
Emissionsfreie Busse haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und sind ein essenzieller Teil der Mobilitätswende. Nach den Zulassungsdaten von 2024 des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) wurden insgesamt 876 Busse mit Elektroantrieb zugelassen, davon 713 batterieelektrische Busse, 163 Plug-In Hybride und 0 Brennstoffzellenbusse. Keine BZ-Busse, kann das sein? – Wir geben einen Überblick über die Zulassungszahlen vom letzten Jahr und die Bedeutung der verschiedenen Antriebsarten für den Markthochlauf.
In den kommenden Jahren wird der Bedarf an Elektrobussen deutlich steigen. Wir geben einen Überblick über den aktuellen Stand und die Marktentwicklung für Elektrobusse in Deutschland (Aktualisierung der Frage des Monats vom 16. Februar 2024).
Der Transport von Wasserstoff (H2) per Wasserstoffpipeline ist im Vergleich zum Transport per Lkw besonders dann wirtschaftlich, wenn große Mengen Wasserstoff transportiert werden sollen. Bei kleinen Mengen hat der Lkw Kostenvorteile.
Das Entstehen von Netzen erfolgt nicht über Nacht, sondern entwickelt sich evolutionär. Historisch betrachtet, haben sich Netze stets aus vereinzelten, kurzen Teil-Abschnitten (Eins-zu-Eins-Beziehungen) entwickelt und wuchsen mit der Zeit zu flächendeckenden Systemen zusammen. Auch beim Wasserstoffnetz lässt sich diese Art der Entwicklung beobachten, wobei bereits Teil-Abschnitte (erste Keime) existieren. Sie werden in den nächsten Jahren zu einem bundesweiten Wasserstoff-Kernnetz erweitert und zusammenwachsen.
Die kommunale Wärmeplanung ist der individuelle Wegweiser jeder Kommune zur Klimaneutralität. Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen und ein entscheidendes Handlungsfeld für dieses Ziel ist der Wärmesektor.
Unter der Sektorenkopplung wird die physische Kopplung verschiedener Infrastrukturen der Energieversorgung verstanden. Dabei werden per Definition die Sektoren Energiewirtschaft (Strom, Wärme), Mobilität (Treibstoffe) und Industrie (stoffliche Nutzung von Kohlenwasserstoffen und Prozesswärme) gekoppelt.
Die Wasserstoffpreise in Deutschland weisen heute eine große Bandbreite auf. Derzeit ist zu beobachten, dass es Akteure gibt, die ihren Wasserstoff zu einem sehr attraktiven Preis von 6 bis 8 €/kg netto anbieten. In anderen Projekten und an anderen Wasserstofftankstellen bewegen sich die Wasserstoffkosten in ganz anderen Dimensionen. Hier sehen wir derzeit Preise von bis zu 15 €/kg netto.
Die Farben von Wasserstoff sind nicht rechtsverbindlich und haben streng genommen keine Bedeutung. Die in der öffentlichen Diskussion gehandhabten Farben sind daher eigentlich nur Umgangssprache.
Die Wasserstoffspeicherung findet heute zum größten Teil im gasförmigen oder flüssigen Zustand statt. Sie kann aber auch in chemisch gebundener Form, z. B. mittels Metallhydriden oder LOHC (Liquid Organic Hydrogen Carrier, deutsch: flüssige organische Wasserstoffträger) erfolgen. Der Aggregatzustand und das Druckniveau haben hierbei einen großen Einfluss auf den Wasserstoffspeicher. Wasserstoff ist das leichteste Element im Periodensystem. Er ist unter Umgebungsbedingungen gasförmig und hat eine sehr geringe volumetrische Energiedichte. Im obigen Diagramm ist zu erkennen, wie sich die volumetrische und gravimetrische Energiedichte mit dem Druckniveau und Aggregatzustand der verschiedenen Energieträger stark ändert (Aktualisierung der Frage des Monats vom 16. Dezember 2019).
Wird ein Wasserstofftank mit 700 bar betankt, ist nicht doppelt so viel Wasserstoff im Tank wie bei 350 bar, sondern nur etwa 67 % mehr. Das gilt auch für den Energiegehalt im Wasserstofftank. Das Verhältnis zwischen der Dichte von Wasserstoff und dem Druck (ρ/p) ist bei realen Gasen nicht linear – dies gilt auch für Wasserstoff und ganz besonders bei einem hohen Wasserstoffdruck, wie er typischerweise in Brennstoffzellenfahrzeugtanks herrscht. Obige Abbildung zeigt den Vergleich eines idealen Gases mit dem realen Gas Wasserstoff (Aktualisierung der Frage des Monats vom 16. März 2019).
Im Jahr 2024 wird es auf Bundesebene keine Förderung für E-Busse geben. Das hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) Anfang des Jahres verkündet. Damit rücken nun die Förderprogramme auf Landesebene in den Vordergrund, die sich jedoch von Bundesland zu Bundesland stark unterscheiden können (Aktualisierung der Frage des Monats vom 16. Dezember 2018).
Mit der Neufassung der 37. BImSchV entsteht nun auch auf nationaler Ebene ein klarer Rechtsrahmen für die Herstellung von grünem Wasserstoff. Das fördert die Wirtschaftlichkeit, die Planungssicherheit und den Markthochlauf von Wasserstoff im Verkehrssektor.
Wenn bestimmte Standortfaktoren einer Windkraftanlage günstig sind, kann die Nutzung von überschüssigem Strom aus der Windkraft zur Wasserstofferzeugung Zusatzerlöse generieren. Es ist vorteilhaft, dies bereits bei der Projektierung neuer Anlagen zu berücksichtigen.
Das kommt darauf an, ob ein Austritt von Wasserstoff ausgeschlossen werden kann oder nicht. Wie jedes Fahrzeug kann sich ein Wasserstoff-Fahrzeug durch die beim Fahren entstehende Reibung der Reifen auf der Straße elektrostatisch aufladen. Wird es in der Werkstatt nicht geerdet, kann es zu einer elektrostatischen Entladung kommen, die im ungünstigsten Fall den am Fahrzeug austretenden Wasserstoff entzünden kann (Aktualisierung der Frage des Monats vom 16. Juli 2016).
Welche Elektrobushersteller bieten emissionsfreie Busse an? Wir geben einen Überblick über die derzeit am Markt verfügbaren Batterie- und Brennstoffzellenbusse (Aktualisierung der Frage des Monats vom 16. Februar 2017).
Mit der Änderung der Richtlinie für erneuerbare Energien (RED III) will die EU den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 über das derzeit vereinbarte Ziel hinaus deutlich steigern. Die Anpassungen werden voraussichtlich auch eine Steigerung der Wasserstoffnachfrage mit sich bringen.
Bei der Gestaltung ihrer Geschäftsreisen und Fahrzeugflotten können Firmen aus einer Vielzahl klimafreundlicher Lösungen schöpfen. Am Beispiel von EMCEL zeigen wir, wie nachhaltige Mobilität in Unternehmen konkret aussehen kann.
Die Förderung durch H2Global soll den internationalen Markthochlauf von grünem Wasserstoff und Wasserstoffderivaten beschleunigen und es sowohl Produzenten als auch Abnehmern ermöglichen, finanzielle Risiken zu reduzieren.
Mit der Aktualisierung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) vom Juli 2023 wird der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft mit einer deutlichen Steigerung der Geschwindigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette forciert.
Die Dunkle Fermentation ist grundlastfähig. Sie erzeugt unabhängig von fluktuierenden erneuerbaren Energien konstant Wasserstoff aus Abwasser. Dabei nutzt sie bisher ungenutzte Energieträger (organische Stoffe in Abwässern) mit einem Potenzial von bis zu 10 TWh pro Jahr.
Sonne satt und ausreichend Fläche sowie vorhandene Erdgasressourcen bieten reichlich Potenzial zur Erzeugung von Wasserstoff in der Golfregion. Daher wird Wasserstoff auf lange Sicht einen Teil der Öl- und Gasexporte aus der Golfregion (zum Beispiel aus Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten) ersetzen.
In der Diskussion um alternative Fahrzeugantriebe wird häufig die Frage nach der Effizienz von Elektrofahrzeugen, insbesondere von Wasserstoff als Kraftstoff, gestellt. Die Effizienz, d.h. der Gesamtwirkungsgrad der Energieumwandlung (z.B. von der Windkraftanlage bis zum Fahrzeugrad = Power-to-Wheel) ist wichtig, aber nicht allein entscheidend.
Der Import von Wasserstoff kostet je nach Herkunftsland ca. 1,40 bis 2,05 €/kgH2. Die Nachfrage nach erneuerbarem Wasserstoff wird in den nächsten Jahren stark ansteigen. Bis zum Jahr 2045 wird ein Bedarf an erneuerbarem Wasserstoff von 453 TWh in den Bereichen Gebäude, Industrie, Energie und Verkehr erwartet. Diese hohe Nachfrage kann allerdings durch den in Deutschland produzierten erneuerbaren Wasserstoff nicht abgedeckt werden.
Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt und findet zunehmend immer mehr Anwendung in vielfältigen Bereichen. Dabei wird sie insbesondere zur Erkennung von Bildern, Sprache und Mustern sowie zur Prozessoptimierung eingesetzt.
Im Rahmen einer Förderung von Machbarkeitsstudien für Busse können unsere Handlungsempfehlungen als Ansatz für Ihre Strategieentwicklung verwendet werden. Mit unserer Unterstützung können Sie Ihre Ziele nach Emissionsfreiheit und Klimaneutralität im ÖPNV-Bereich erreichen. Passend zum Förderaufruf des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) stellen wir in dieser Frage des Monats vor, was EMCEL unter einer Machbarkeitsstudie versteht und wie diese durch das BMDV gefördert werden kann.
Um Wasserstoff aus Meerwasser zu erzeugen, ergeben sich für den Entsalzungsprozess Mehrkosten von ca. 1 bis 10 Ct/kg Wasserstoff. Dabei wird ein geschätzter Verbrauch von ca. 15 Litern Süßwasser pro Kilogramm Wasserstoff und ein Energieaufwand der Entsalzungsanlagen von ca. 2,5-6 kWh/m³ Süßwasser angenommen. Somit wirkt sich dieser Kostenfaktor relativ gering auf die allgemeinen Herstellungskosten von Wasserstoff aus.
Messgeräte zur kontinuierlichen Online-Messung der Qualität von Wasserstoff (Wasserstoffmessgerät) können im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase 2 (NIP2) mit bis zu 80% gefördert werden.
Ob es nun grüner, gelber oder grauer Wasserstoff ist – jede Art von Wasserstoff hat noch immer seine Daseinsberechtigung und wird sie auch noch für einige Jahre haben. Das Vorhaben, bereits jetzt schon im großen Maße grünen Wasserstoff produzieren und nutzen zu wollen, ist der richtige Gedankenweg, aber scheitert leider oft an den finanziellen Mitteln.
Durch höhere Wasserstoffzielkosten in der Mobilität ist zu erwarten, dass aus ökonomischer Sicht ausreichend Wasserstoff in der Mobilität zur Verfügung stehen wird, insofern die Produktionskapazitäten ausgebaut werden und der Restbedarf durch Importe gedeckt wird. Mögliche Gewinne im Absatzmarkt für die Mobilität werden sich Wasserstofferzeuger nicht entgehen lassen.
Wie bereits in der Frage des Monats im September (siehe hierzu Frage des Monats September 2021: Wie hoch sind die Kosten eines Elektroautos pro 100 km?) aufgezeigt wurde, sind die variablen Kosten verschiedener Antriebstechnologien von vielen Parametern abhängig. Weiterhin beeinflusst der Zugang zu Tank- und Ladeinfrastrukturen maßgeblich die Kosten für die Nutzenden. Wie aus der Grafik zu entnehmen ist, sind die Kosten für alle Antriebstechnologien im Vergleich zu September 2021 gestiegen. Dies ist der Inflation, der aktuellen geopolitischen Situation, Lieferengpässen und Regulatorien zuzuschreiben.
Der Wasserstoffatlas ist eine interaktive Karte, die anzeigt, wo in Deutschland wie viel Wasserstoff produziert wird oder werden könnte. Entwickelt wurde das Tool durch ein Team rund um Prof. Dr. Michael Sterner an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg.
Erneuerbarer, grüner Wasserstoff wird als ein Schlüsselelement der Energiewende angesehen. In der Nationalen Wasserstoffstrategie sieht die Bundesregierung bis 2030 einen Wasserstoffbedarf von 90 bis 110 TWh, der vor allem durch Importe, aber auch nationale Produktion gedeckt werden soll (siehe dazu Frage des Monats November 2021: Woher kommt der Wasserstoff zukünftig?). Entscheidend für einen Durchbruch der Wasserstofftechnologien sind die Erzeugungskosten für grünen Wasserstoff, auch Wasserstoffgestehungskosten genannt.
Erneuerbarer Wasserstoff muss aus erneuerbaren Energiequellen nicht biogenen Ursprungs erzeugt werden. Diese und weitere Anforderungen an die Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff im Verkehrssektor veröffentlichte die Europäische Kommission am 20.05.2022. Die EU knüpft die Erzeugung dabei an enge Kriterien, die nach einer Übergangsphase ab dem 01.01.2027 gelten sollen. Die Definition der EU wird wichtige Auswirkungen auf den THG-Quotenhandel (siehe hierzu auch Frage des Monats Januar 2022: Was ist der THG-Quotenhandel?) haben und möglicherweise richtungsweisend für die Anforderungen im Energie- und Wärmesektor sein.
Die Planung und der Bau einer Wasserstofftankstelle erfolgt in Anlehnung an die Planungs- und Bauleistungsphasen der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) und dauert zwischen zwei und drei Jahren. Aktuell gibt es in Deutschland 94 Wasserstofftankstellen, im europäischen Ausland hingegen nur 62. Die Anzahl an Tankstellen in Deutschland ist damit vergleichsweise hoch. Eine Abdeckung durch Wasserstofftankstellen ist aber auch hier noch nicht möglich (siehe hierzu auch Frage des Monats August 2019: Was braucht es zuerst - Wasserstofftankstellen oder Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge?).
In der Stahlindustrie können CO2-Emissionen durch ein Umstellen der Erzeugungsprozesse auf die sogenannte Direktreduktion mit Wasserstoff drastisch reduziert werden. Doch wie funktioniert dieses Verfahren und welche Potenziale bietet es?
Viele ÖPNV-Betriebe befinden sich aktuell in der Umstellung ihrer Flotte von Diesel- auf Elektrofahrzeuge (siehe hierzu auch Frage des Monats März 2018: Wie ist die Umstellung auf Elektrobusse zielführend und nachhaltig zu realisieren?). Hierbei beschäftigen sich die Betreiber mit neuen Herausforderungen. Häufig kommt die Frage auf, ob zusätzliche Anforderungen beim Thema Brandschutz im Elektrobus-Depot anfallen. Nach Angaben des Deutschen Feuerwehrverbandes besteht zwischen Elektrofahrzeugen (auch Hybridfahrzeugen) und Fahrzeugen mit anderen Antriebsarten (Diesel, aber auch Gas) eine vergleichbare Brandgefährdung.
In den nächsten Jahren werden die Kosten der Batterietechnologie für Elektrobusse bei gleichzeitiger Kapazitätssteigerung stagnieren. Ein Spektrum von 500 bis 600 kWh für Batteriebus-Systeme (12 m Solobus) wird bis zum Jahr 2025 erwartet. Zudem wird deutlich, dass die Geschwindigkeit der Kapazitätssteigerung in Zukunft abnehmen wird. Trotz dieser Tendenz ist keine Stagnation der Technologie in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten, stattdessen wird Raum für die Optimierung der Nebenaggregate des Fahrzeugs eröffnet.
Durch den THG-Quotenhandel soll der Anteil erneuerbarer Energien im Verkehrssektor gesteigert werden. Inverkehrbringer von fossilen Kraftstoffen werden dazu verpflichtet, ihre Treibhausgas-(THG-)Emissionen zu reduzieren. Dies kann zum einen durch den Vertrieb emissionsarmer Kraftstoffe geschehen, zum anderen kann der Inverkehrbringer als Quotenverpflichteter zertifizierte THG-Quoten von Dritten erwerben. Dies können beispielsweise Betreiber von Ladestationen oder Wasserstofftankstellen sein, die so zusätzliche Erlöse erzielen können.
Der wesentliche Nutzen einer Batterie (Hochvoltbatterie) in Brennstoffzellenbussen ist die Wirkungsgradsteigerung durch ein effizienteres Energiemanagement. Dabei kann die Energie flexibel aus Brennstoffzelle und Batterie bereitgestellt werden. Neben dem Hauptnutzen der Wirkungsgradsteigerung gibt es aber noch weitere Gründe.
Wasserstoff wird als ein tragender Pfeiler eines zukünftigen Energiesystems gehandelt – doch woher kommt der Wasserstoff? Heute werden in Deutschland ca. 70 % des Primärenergiebedarfes durch Importe gedeckt. Auch Wasserstoff wird nicht zu 100 % aus Deutschland kommen. Die Karte zeigt, aus welchen Staaten Wasserstoff zukünftig in die EU importiert werden könnte.
Im Rahmen einer Förderung von Machbarkeitsstudien für Busse können unsere Handlungsempfehlungen als Ansatz für Ihre Strategieentwicklung verwendet werden. Mit unserer Unterstützung können Sie Ihre Ziele nach Emissionsfreiheit und Klimaneutralität im ÖPNV-Bereich erreichen. Passend zum Förderaufruf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellen wir in dieser Frage des Monats vor, was EMCEL unter einer Machbarkeitsstudie versteht und wie diese durch das BMVI gefördert werden kann.
Die variablen Kosten eines Elektroautos (hiermit sind sowohl rein batterieelektrische Fahrzeuge als auch die elektrisch angetriebenen Brennstoffzellen-PKW gemeint) sind von vielen Parametern abhängig. Insbesondere die verschiedenen Lade- und Tankinfrastrukturen beeinflussen die Kosten einer beispielhaften 100 km weiten Fahrt. Im direkten Vergleich ist zu erkennen, dass Elektroautos in Kombination mit bestimmten Lade- und Tankmöglichkeiten zu sehr unterschiedlichen Kosten führen können.
Eine neue Studie des ICCT (International Council on Clean Transportation) zeigt eindeutig, dass bereits 2021 zugelassene Elektroautos (Batterie und Brennstoffzelle) weltweit deutlich weniger Treibhausgasemissionen verursachen als konventionelle Pkws mit Verbrennungsmotor. Grund hierfür sind die großen Fortschritte in der Batterieherstellung sowie ein stetig steigender Anteil erneuerbarer Energien am globalen Strommix. Darum folgt hier ein Update unserer Frage des Monats Mai 2019 „Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?“.
Seit Beginn dieses Jahres sind die Änderungen im EEG 2021, welche die Erzeugung von grünem Wasserstoff und synthetischer Energieträger forcieren sollen, rechtskräftig (vgl. Frage des Monats Februar 2021: "EEG 2021: Wie ändert sich die EEG-Umlage für die Wasserstoffproduktion?"). Am 24.06.2021 wurde nun die Verordnung zur Umsetzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEV) durch den Bundestag beschlossen. Darin werden die Anforderungen für Elektrolyseanlagen definiert, die eine gesetzliche Befreiung der Zahlungsplicht der EEG-Umlage nach §69b des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes ermöglichen.
Im Mai 2021 haben das Bundeswirtschafts- und das Bundesverkehrsministerium 62 Wasserstoff-Großprojekte ausgewählt, die im Rahmen eines gemeinsamen europäischen Wasserstoffprojekts (Wasserstoff-IPCEI) staatlich gefördert werden. Die Förderung stellt ein wichtiges Instrument für die Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie dar und soll Deutschland eine Vorreiterrolle in der Wasserstofftechnologie verschaffen.
Kläranlagen und Wasserstoff besitzen das große Potenzial verschiedener Synergien. Neben verschiedener Möglichkeiten der Wasserstofferzeugung gibt es vor Ort vielseitige Nutzungspfade für den erzeugten Wasserstoff, die anfallende Abwärme und den produzierten Sauerstoff.
Findet ein Elektrolyseprozess bei Temperaturen von über 100 °C statt, wird von der Hochtemperatur-Elektrolyse gesprochen. Durch die Nutzung von Abwärme können höhere Wirkungsgrade als bei der Niedertemperatur-Elektrolyse erzielt werden. Sie bietet daher besonders für die Anbindung an Industrieprozesse, die große Mengen an Abwärme zur Verfügung stellen können, ein großes Potenzial.
Insgesamt gibt es vier verschiedene Betreibermodelle von Wasserstofftankstellen, die sich in Aspekten, wie z.B. Kosten und Eigenaufwand sowie dem Einfluss auf die Gestaltung teils sehr stark unterscheiden. Für Flottenbetreiber (Busse, Lkw, Kommunalfahrzeuge) stellt die Brennstoffzellen-Technologie oft eine erhöhte Einstiegshürde aufgrund der benötigten Wasserstoffinfrastruktur dar (siehe Frage des Monats Januar 2019 ). Diese Einstiegshürde kann mithilfe der folgenden Betreibermodelle von Wasserstofftankstellen bewältigt werden.
Gemäß den Änderungen des EEG 2021 soll die EEG-Umlage für die Wasserstoffproduktion mittels Elektrolyse reduziert werden. Darüber hinaus soll die Produktion von grünem Wasserstoff gänzlich von der Umlage befreit werden. Allerdings steht eine klare Definition von grünem Wasserstoff ( siehe Frage des Monats Dezember 2020) bislang noch aus.
LOHC-Wasserstoffspeicher nutzen flüssige Wasserstoffträgermedien, mit deren Hilfe Wasserstoff bei Umgebungstemperatur gespeichert und transportiert werden kann.
Grüner Wasserstoff wird momentan unterschiedlich definiert. Seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird ausschließlich jener Wasserstoff, der mittels Elektrolyse aus erneuerbaren Energien produziert wird, als grün bezeichnet. In der europäischen Richtlinie 2018/2001 (RED II) besteht gegenwärtig ebenfalls keine eindeutige Definition für grünen Wasserstoff.
Die Dunkle Fermentation erzeugt mittels anaerober Vergärung aus Biomasse Biowasserstoff (H2), Methan (CH4), und Kohlenstoffdioxid (CO2). Der in diesem Verfahren hergestellte Biowasserstoff wird als grüner Wasserstoff deklariert
Heute gibt es in Deutschland zwei wesentlich unterschiedliche Systeme zur Beschreibung der Reinheit von Wasserstoff. In der Industrie wird diese nach einem Zahlencode, wie in der Grafik auf der linken Seite dargestellt, beschrieben. Seit einigen Jahren findet sich im Brennstoffzellenbereich auch häufiger die Bezeichnung nach DIN EN 17124, wie auf der rechten Seite der Grafik aufgeführt.
Elektrische Kommunalfahrzeuge liefern einen Ansatz das Henne-Ei-Problem hinsichtlich Fahrzeugbeschaffung und Infrastruktur zu lösen: Fahrzeuge können eine einzelne, z.B. auf dem Werksgelände installierte Ladestation bzw. H2-Tankstelle anfahren und sind nicht auf ein ausgebautes Infrastrukturnetz angewiesen.
Brennstoffzellen-Abfallsammelfahrzeuge (BZ-ASF) erleben derzeit sowohl aus technischer Sicht als auch in den regulatorischen Rahmenbedingungen einen großen Aufwärtstrend, nicht zuletzt durch die 2019 verabschiedete EU-Richtlinie Clean Vehicles Directive (CVD).
Gegenwärtig existieren vier verschiedene Druckbehältertypen auf dem Markt – Typ 1 bis Typ 4. Alle vier Typen der Wasserstoffdruckbehälter dienen der Speicherung von gasförmigem Wasserstoff. Der Druckbereich liegt dabei typischerweise zwischen 200 und 700 bar. Nachfolgend werden die vier Druckbehälter-Typen verglichen und deren Einsatzgebiete erläutert.
Bereits heute ist die Ökobilanz von Elektrobussen - fokussiert auf die klimarelevanten Emissionen angegeben in CO2-Äquivalenten - besser als die konventioneller Dieselbusse. Im Gegensatz zu dem Well-to-Wheel Ansatz, bei dem lediglich die Kraftstoffbereitstellung und der Fahrbetrieb untersucht wird, bewertet die Ökobilanz anhand einer Lebenszyklusbetrachtung zudem die klimarelevanten Emissionen von der Entnahme und Nutzung von Ressourcen bei der Herstellung bis hin zu Emissionen von Schadstoffen bei dem Betrieb und der Entsorgung.
Wasserstoff prägt zunehmend die Energielandschaft in Deutschland und wird in den Sektoren Mobilität, Industrie, Strom und Wärme eingesetzt. Dabei liegt der derzeitige Fokus bundesweiter und landesspezifischer Förderprogramme vermehrt darauf, dass einzelne lokale Projekte systematisch koordiniert und zu einer Wasserstoffregion vernetzt werden. Derzeit entstehen in Deutschland etwa 50 Wasserstoffregionen.
Das EMCEL E-Bus Liniennetzanalyse Online-Tool ist leicht verständlich, intuitiv zu bedienen und bietet interessierten Akteuren eine kostenlose Erstberatung bei der Elektrifizierung ihrer Busflotte.
Die schrittweise Etablierung der Sektorenkopplung im Zuge der Energiewende ist in der obigen Grafik dargestellt und lässt sich im Wesentlichen anhand von drei Phasen beschreiben. Auf die durch Pilotanlagen geprägte Einstiegsphase folgen die Ausbauphase der H2-Technologien und schließlich die flächendeckende Ausbreitung der Infrastruktur. Parallel zu den drei Phasen der Sektorenkopplung erfolgt der Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Grüner H2 kostet heute je nach Herstellungsverfahren durchschnittlich 1,5 bis 4,0 €/kg mehr als grauer Wasserstoff. Dieser Preisunterschied kommt im Wesentlichen durch die Wasserstofferzeugung zustande. Bei der Speicherung und Verteilung des H2 bis zum Endkunden ist der Kostenunterschied durch den „grünen“ Anteil vorhanden, aber dieser ist deutlich geringer als bei der Erzeugung.
Das Förderprogramm HyLand unterstützt den Aufbau von regionalen Wasserstoffinfrastrukturen und fördert ganzheitliche Verkehrskonzepte auf Basis der Brennstoffzellentechnologie.
Reduzieren Lkw-Hersteller die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge nicht, so könnten ab 2025 Strafzahlungen von bis zu 65.000 € pro verkauftem Fahrzeug auf sie zu kommen.
Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge benötigen für den Betrieb zwingend Zugang zu einer Wasserstofftankstelle. Deshalb ist die Wasserstofftankstelle zuerst zu errichten.
Ein umfassender Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur ist insbesondere bei der H2-Erzeugung und H2-Verteilung notwendig. Aber auch bei der H2-Anwendung ist ein weiterer Infrastrukturausbau erforderlich, um die Sektorenkopplung entscheidend voranzubringen.
(Archiv) Elektroautos sind schon heute umweltfreundlicher als konventionelle PKW mit Verbrennungsmotor. Im Fahrbetrieb von Elektroautos werden weder klimaschädliche Treibhausgase noch gesundheitsschädliche Emissionen, wie z.B. Stickoxide (NOx) und Feinstaubpartikel ausgestoßen. Gerade in Innenstädten führt dies zu einer erhöhten Luftreinheit und somit zur Steigerung der Lebensqualität. Dennoch gerät die Umweltfreundlichkeit von Elektroautos immer wieder in die Kritik. Oft werden dabei die bei der Herstellung der Batterien entstehenden CO2-Emissionen genannt.
Wasserstoff spielt für die Energiewende und die Sektorenkopplung eine wichtige Rolle. Um Wasserstoff als Energieträger und Energiespeicher zur Verwendung im Verkehr, der Strom- und Wärmeerzeugung flächendeckend einzuführen, wird die Bedeutung des Themas insbesondere für Regionen und Kommunen aufgezeigt und der Zusammenschluss unterschiedlicher Akteure zu einer Wasserstoffregion gezielt gefördert.
Ja, auch ein Brennstoffzellenbus ist ein Elektrobus, da für die Einstufung als Elektrobus der elektrische Antriebsmotor entscheidend ist. Alle Elektrobusse verfügen über einen E-Motor und eine Hochvoltbatterie.
Brennstoffzellenbusse sind derzeit noch nicht so verbreitet, da die Einstiegshürde bei der Anschaffung besonders im Vergleich zum Nachtlader relativ hoch ist. Der Ausbau der Flotte gestaltet sich dagegen einfacher.
Eine systematische Kontrolle der Wasserstoffqualität lässt sich zum Beispiel nach DIN 17124 durchführen. Richtig geplant und angewendet ist die Kontrolle kostengünstig und liefert eine gleichbleibend hohe Wasserstoffqualität.
Das Clean Power Net (CPN) hat gemeinsam mit der NOW GmbH einen Planungsleitfaden Brennstoffzellen-Ersatzstromversorgung herausgegeben. Der Leitfaden richtet sich an Fachleute mit Erfahrung bei Planung, Errichtung und Betrieb von konventionellen Ersatzstromversorgungen , die an Brennstoffzellenlösungen interessiert sind. Er soll als praktisches Hilfsmittel den Einstieg in die Technologie sowie Planungs- und Genehmigungsprozess für Aufbau und Betrieb von Brennstoffzellen-Anlagen erleichtern. In kompakter Form geht er auf die Besonderheiten von verschiedenen Brennstoffzellentypen und -lösungen ein.
Zulassung Wasserstofftankstelle: Für den Betrieb und den Zulassungsprozess einer Wasserstofftankstelle sind die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die TRBS 3151 (die Technische Regel für Betriebssicherheit 3151) von besonderem Interesse und von besonders hoher Aussagekraft. Verantwortlich für den Betrieb der Anlage ist der Betreiber.
Zurzeit können deutsche Kunden bei drei Automobilherstellern einen Brennstoffzellen-PKW kaufen: Hyundai, Toyota und Symbio/Renault. Hyundai brachte im Jahr 2013 mit dem Modell ix35 FC das erste Brennstoffzellen-Serienfahrzeug auf den deutschen Markt. Seitdem vergrößert sich das Angebot von Brenstoffzellenfahrzeugen in Deutschland kontinuierlich.
Zur Messung von Verunreinigungen im Wasserstoff können grundsätzlich zwei verschiedene Verfahren unterschieden werden: Zum einen die stichprobenartigen Labormessungen und zum anderen kontinuierliche Messungen vor Ort. Dabei weist die kontinuierliche Wasserstoffmessung entscheidende Vorteile auf.
Die Preise für Brennstoffzellenbusse sind in den letzten rund 15 Jahren sehr stark gesunken und werden in einigen Jahren vermutlich die 400.000 €-Marke erreichen. Dies liegt einerseits an den technischen Weiterentwicklungen und der Reduktion von Platin als Katalysatormaterial, im Wesentlichen aber an den steigenden Stückzahlen.
Die Wasserstoffreinheit für PEM-Brennstoffzellen für Straßenfahrzeuge wird in den Normen SAE J2719, ISO 14687-2 und DIN EN 17124 definiert. Grundsätzlich gilt, dass jede Wasserstoffverunreinigung die Leistung und Lebensdauer des Brennstoffzellensystems beeinträchtigen kann.
Das Interesse von ÖPNV-Unternehmen, ihre Dieselbusflotte auf elektrisch betriebene Busse umzustellen, nimmt zuletzt stark zu. Das bestätigt auch die große Teilnehmerzahl der diesjährigen VDV ElekBu 2018 Fachmesse.
Für eine neutrale CO2-Bilanz von Wasserstoffanwendungen ist eine nachhaltige Wasserstoffproduktion entscheidend. Hier bietet die Elektrolyse mit erneuerbarem Strom das größte Zukunftspotential.
Der Energieträger Wasserstoff gewinnt – insbesondere als Treibstoff – immer mehr an Bedeutung. Daher muss die Wasserstoffreinheit möglichst jetzt, in der Phase des Infrastrukturaufbaus, sichergestellt werden.
Eine von EMCEL mitverfasste Studie zeigt: Um die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit erreichen zu können, ist eine umfassende Sektorkopplung mittels Power-to-Gas sowie die Nutzung der bestehenden Gasinfrastruktur erforderlich.
Wasserstoffmobilität kann wesentlich zum Gelingen der Verkehrswende beitragen, da sie besonders im innerstädtischen Bereich und in Ballungsräumen mit einer einfachen Tankinfrastruktur auskommt.
Im Juni 2017 beschloss der Bundestag eine Reduzierung der Stromsteuer für Elektrobusse und Hybridbusse im ÖPNV. Die bedeutendere Entlastung wäre allerdings die Reduzierung der EEG-Umlage, wie sie für elektrische Schienenfahrzeuge bereits existiert.
Der Umgang mit Wasserstoff erfordert andere Sicherheitsmaßnahmen als andere Kraftstoffe wie beispielsweise Benzin oder Erdgas. Dabei ist die Handhabung mit dem meist gasförmig gelagertem Wasserstoff weder sicherer, noch gefährlicher.
Brennstoffzellen-Züge spielen nicht nur beim Thema Klimaschutz eine wichtige Rolle, indem sie dieselbetriebene Züge ersetzen - sie haben auch das Potential, die Kosten für die weitere Elektrifizierung des Eisenbahnnetzes zu senken.
Es gibt mehrere Motivationen, möglichst bald mit der Erprobung von Elektrobussen zu beginnen. Neben den Vorgaben durch politische Vereinbarungen und Gesetze gibt es auch zweckdienliche Gründe, die für eine zeitnahe Umstellung auf Elektrobusse sprechen.
Die Sektorkopplung ist eines der Schlüsselkonzepte der Energiewende. Darunter wird die Vernetzung der drei Sektoren der Energiewirtschaft (Elektrizität, Wärmeversorgung und Mobilität) verstanden. Durch diese Kopplung wird in Zukunft der Austausch zwischen den heute noch weitgehend getrennt agierenden Sektoren ermöglicht. Wasserstoff kommt hierbei eine entscheidende Rolle zu.
Es kommt Bewegung in den Sektor für schwere Brennstoffzellen-LKW. Allerdings muss man derzeit noch sagen: Je schwerer der LKW, desto seltener der Einsatz eines alternativen Antriebs.
Die Energiewende bietet Potenzial für die regionale Wertschöpfung durch lokal erzeugte erneuerbare Energie. So gibt zum Beispiel ein Busunternehmer mit 100 ÖPNV-Bussen jährlich ca. 2 bis 2,5 Mio. € für Dieselkraftstoff aus.